Aktuelles

Einladung zur Mitgliederversammlung
 
Liebe Mitglieder,
 
wir laden Sie herzlich zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung am Montag, den 20.06.2016, 16.00 Uhr, in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte, Am Bergbaumuseum 37, 44791 Bochum ein.
 
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Wahl der Versammlungsleitung
  3. Feststellung der Tagesordnung und der ordnungsgemäßen Einladung sowie Bestimmung eines Anwesenden zur Unterzeichnung des Protokolls
  4. Bericht des Vorstandes über die Geschäftsjahre 2014 und 2015
  5. Bericht des Kassenprüfers über die Geschäftsjahre 2014 und 2015
  6. Aussprache über die Berichte
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl des ersten Vorsitzenden
  9. Sonstiges
 
Wir wünschen uns eine rege Beteiligung und verbleiben
 
mit freundlichem Gruß

(19.04.2016)

 

10 Jahre Sozialberatung Ruhr


Über 7.000 Beratungen in den 10 Jahren

 


Am 27.04.2006 wurde die Sozialberatung Bochum gegründet. Im Oktober 2008 wurde sie in Sozialberatung Ruhr umbenannt.


Mittlerweile hat die Sozialberatung Ruhr über 7.000 Beratungen für ihre Mitglieder durchgeführt.


Hintergrund für die Gründung des Vereins war, dass den Gründungsmitgliedern aufgefallen war, dass in erheblichem Umfang fehlerhafte Bescheide durch die damalige ARGE Bochum erlassen wurden.


An dieser Fehlerhaftigkeit hat sich nach unserer Auffassung nicht viel geändert. Wie den Geschäftsberichten 2014 und 2015 zu entnehmen ist, waren ca. 60 % aller von uns eingelegten Rechtsmittel erfolgreich.


Haupttätigkeitsfeld des Vereins ist die Beratung von Personen, die Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) beziehen. Dieses Gesetz ist zwei Mal vom Bundesverfassungsgericht korrigiert worden und darüber hinaus weit über 60 Mal einfach gesetzlich geändert worden.


Durch die hohe Fehlerhäufigkeit sowie die dauernden Veränderungen im Gesetz werden die betroffenen  Personen  verunsichert  und  wissen  im  Ergebnis  nicht  mehr,  wie  sie  sich  verhalten  sollen/müssen.


Diese Verunsicherung ist keineswegs irrational, sondern beginnt bereits mit der Antragstellung, wo in einem Umfang Daten erhoben werden, die nicht wirklich notwendig sind, obwohl sich aus der gesetzlichen Ausgangslage ergibt, dass Daten möglichst sparsam erhoben werden sollen.


An sich muss die Behörde den Antragstellern beim Ausfüllen dieser Bögen Hilfestellung leisten. Dies geschieht nicht oder nur äußerst unvollständig.


Kommt dann schließlich der Bescheid, stellt man fest, dass dieser häufig falsch ist, da entweder Sachverhalte nicht berücksichtigt bzw. fehlerhaft bewertet wurden oder aber der Bescheid Rechtsirrtümer aufweist. Flankiert wird dieses Vorgehen der Behörde aus Sicht unserer Mitglieder mit Einbestellungen ins Amt, ohne dass für die Betroffenen erkennbar ist, was hier eigentlich erörtert werden soll und wie dies die Person auf der Suche nach einem Arbeitsplatz voranbringen soll.


Von unseren Mitgliedern wird der Grundsatz "Fordern und Fördern" häufig als schikanierend empfunden.


Aufgrund dieser Ausgangslage steigt die Mitgliederzahl in unserem Verein an. Mittlerweile liegt diese bei ungefähr 1.400 Mitgliedern mit von Jahr zu Jahr steigender Tendenz.


Wie sich aus den obigen Ausführungen ergibt, ist es auf der einen Seite gut, dass es solche Beratungsstellen gibt und eine Schande für die Verwaltung und die Politik, dass so etwas notwendig ist.


24.04.2016

 

 

V.i.S.d.P.: Anton Hillebrand, Erbhof 4, 44791 Bochum

(18.04.2016)

 

Einladung zur Veranstaltung:

 

 

 

 

Flüchtlinge

 

Was sagen die Weltreligionen zum Thema "Flüchtlinge"?
Was wollen die Flüchtlinge selbst?

 

 

 

Nach Angaben der UN sind aktuell über 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Kriegen, Diktaturen, Umweltkatastrophen und wirtschaftlicher Not. Ein Teil dieser Menschen ist auch zu uns nach Deutschland - und hier auch Bochum - gekommen.

 

Vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt stellt sich insofern die Frage, wie mit den Flüchtlingen umzugehen ist.

 

Antworten hierauf geben die drei großen Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam. Welche Antworten dies sind, erläutern uns:

 

Herr Ahmed Aweimer, Khaled-Gemeinde Bochum
Herr Thomas Köster, Katholische Kirche
Herr Dr. Michael Rosenkranz, Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen.

 

Die Referenten werden erläutern, welche Vorstellungen Thora, Bibel und Koran im Hinblick auf das Thema Flüchtlinge und den Umgang mit diesen Menschen haben.

 

Die Veranstaltung findet am 27. April 2016 um 19.00 Uhr beim Islamischen Kulturverein Bochum e. V., Querenburger Straße 65, 44789 Bochum (Khaled-Gemeinde), statt.

 

Um nicht nur über Flüchtlinge zu reden, sondern auch eine Vorstellung davon zu bekommen, was Flüchtlinge sich wünschen, haben wir zwei Personen gebeten, uns zu erläutern, mit welchen Vorstellungen die Menschen aus Syrien, dem Irak usw. zu uns gekommen sind und wie ihre weitere Lebensplanung aussieht. Zu diesem Thema referieren:

 

Frau Gülşen Arslan
Herr Andreas Küke.

 

 

V.i.S.d.P.: Anton Hillebrand, Erbhof 4, 44791 Bochum

 

 

(22. März 2016)

Sozialberatung Ruhr hat über 7.000 Beratungen in den letzten 10 Jahren durchgeführt. Untenstehend veröffentlichen wir eine Übersicht über die von uns durchgeführten Beratungen im Zeitraum 2006 bis Stand 21.03.2016. Offenkundig gibt es einen großen Bedarf an solchen Beratungsleistungen.

Beratungszahlen der Sozialberatung Ruhr e.V.
Beratungen Sozialberatung 0516.pdf
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(09.09.2015)

L ä n g e r e   B e r a t u n g s z e i t e n   u n d   E n d e   v o m   A u f n a h m e s t o p p   !!!!!

Es ist uns gelungen, die Beratungszeiten um mehr als 40 % auszuweiten. Wir werden ab dem 14.09.2015 montags von 14.15 bis 17.00 Uhr und donnerstags von 14.15 bis 16.30 Uhr beraten. Aufgrund  der  Verlängerung  der  Beratungszeiten  haben  wir  uns entschlossen,  den  Aufnahmestopp wieder aufzuheben. Wir freuen uns sehr, nunmehr Ratsuchende nicht mehr abweisen zu müssen


Nachtrag zur Pressemitteilung vom 23.09.2015
Stadt Herne: Sozialausschuss berät über Sanktionsstopp

(23.09.2015)

Neue Pressemeldung: "Stadt Herne: Sozialausschuss berät über Sanktionsstopp"

(Zur Pressemeldung) P24

(13.04.2015)

Neue Pressemeldung "Mehr als die Hälfte der Bescheide sind falsch! "


(zur Pressemeldung) P21

I n f o b l ä t t e r

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Bitte denken Sie an die Überweisung ausstehender Mitgliedsbeiträge. Vielen Dank.

(18.11.2013)

Zweiter Vorsitzender der Sozialberatung Ruhr e. V. erhält den Ehrenpreis der Stadt Dortmund

Ahmad Aweimer, zweiter Vorsitzender der Sozialberatung Ruhr e. V., erhielt am Donnerstag, den 14.11.2013, den Ehrenpreis der Stadt Dortmund für seine Bemühungen um Integration und den interreligiösen Dialog.

 
Nähere Informationen finden Sie unter:
 

http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/nachricht.jsp?nid=274435

 

und

 

http://www.zentralrat.de/23039.php
(19.09.2013)
Über die Pflicht zur Rentenantragsstellung bei Erreichen des 63. Lebensjahres

In der von uns beobachteten Praxis häufen sich die Fälle, wo Leistungsbezieher aus dem Rechtskreis SGB II aufgefordert werden, einen entsprechenden Antrag auf Bezug einer Altersrente zu stellen

(ganzer Text)

(27.01.2013)

Prozess gewonnen – aber das Jobcenter zahlt nicht

Wie komme ich an mein Geld?

Ein interessanter Aufsatz zum Thema sozialgerichtlicher Urteile und ihrer Zwangsvollstreckung gegen die gemeinsame Einrichtung Jobcenter

(ganzer Text)

(16.10.2012)

Das Bundessozialgericht hat unter dem 16.06.2012 für das Land Nordrhein-

Westfalen entschieden, dass bei der Berechnung der Angemessenheits-grenze für eine alleinstehende Person von 50 qm auszugehen ist. Für jede weitere Person kommen jeweils 15 qm hinzu.

(ganzer Text)

(Juli 2012)

Das Bundesverfassungsgericht hat sich in zwei Entscheidungen zu den Aktenzeichen

1 BvL 10/10 und 1 BvL 2/11 mit den Regelungen des Asylbewerberleistungsgesetzes auseinandergesetzt. Hierbei ist es zu dem Ergebnis gekommen, dass die Regelungen im Asylbewerberleistungsgesetz verfassungswidrig sind. Hierbei ist das Gericht zu folgendem Ergebnis gekommen:

(ganzer Text)

(Mai 2012)

BSG Das Bundessozialgericht (Aktenzeichen B 4 AS 109/11 R) hat unter dem 16.05.2012

für Nordrhein-Westfalen einen Flächenwert von 50 qm für Alleinstehende als angemessen angesehen (siehe Pressetext).

(Mai 2012)

LSG NRW In zwei PKH-Beschwerdeverfahren hat das Landessozialgericht NRW zu den Aktenzeichen

L 7 AS 1134/11 B (Vorinstanz Sozialgericht Dortmund S 31 AS 977/11) und L 7 AS 1305/11 B (Vorinstanz Sozialgericht Düsseldorf S 19 AS 1705/11) Prozesskostenhilfe gewährt, wenn der jeweilige Kläger die Verfassungsgemäßheit der Regelsatzhöhe angegriffen hat.

 

(Mai 2012)

Das SG Berlin hat am 25.4.2012 (S 55 AS 9238/12) die Frage der Regelsatzhöhe

dem BVerfG vorgelegt. Da es sich um einen Vorlagebeschluß nach Art. 100 GG

handelt, wird es auf jeden Fall eine Entscheidung geben. 

(März 2012)

BSG  Das Bundessozialgericht hat in seiner Sitzung vom 14.03.2012 zu der Frage Stellung genommen,

ob bei Bezug von Kurzarbeitergeld (KuG) ein Abzug nach § 30 (a. F., jetzt § 11 b Abs. 3 Nr. 1 SGB II) in Höhe von 20 % vorzunehmen ist.

(ganzer Text) 

 

(März 2012)

BSG Das Bundessozialgericht hat in seiner Verhandlung unter dem 17.01.2012 zum Aktenzeichen

B 14 AS 65/11 R die Anforderungen an den Sozialdatenschutz konkretisiert.

(ganzer Text) 

 

(März 2012)

Kunkel hat mit Stand 01.10.2011 eine umfangreiche Übersicht beider Fürsorgesysteme, also SGB II und

SGB XII, in der Zeitschrift für das Fürsorgewesen 2011, 241 ff. veröffentlicht.

 

(März 2012) 

Berlit fasst die neue Rechtsprechung zu den Kosten von Unterkunft und Heizung in einem zweiteiligen

Aufsatz in SGb 2011, 619 ff. und 678 ff. zusammen. Der Aufsatz ist ausgesprochen lesenswert, da hier eine Vielzahl von  Entscheidungen der Landessozialgerichte angeführt sind.

 

(März 2012)

LSG Sachsen-Anhalt Das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt hat in einem Beschluss vom 08.11.2011 zum

Aktenzeichen L 10 KR 33/11 B ER zur grundsätzlichen Frage Stellung genommen, ob die Erhebung von Zusatzbeiträgen verschiedener Krankenkassen rechtlich überprüft werden kann.

(ganzer Text)